In Mobile Marketing

5 Regeln, die Sie kennen sollten bevor Sie eine mobile App für ihr Unternehmen entwickeln.

Der Hype der Apps ist vorbei. Einer aktuellen Studie von Comscore zufolge laden zwei Drittel aller über 18jährigen keine neuen Apps mehr auf ihre Geräte. Weitere 20% laden nur maximal eine oder zwei Apps pro Monat herunter. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Studie von Deloitte in Deutschland.

Damit Sie nicht unnötiges Marketingbudget in einer App-Entwicklung verschwenden sollten Sie folgende 5 Regeln beachten:

  1. Die App sollte mehr bieten als lediglich ein 1:1 Abbild ihrer mobilen Webseite, da kein Vorteil gegenüber einem regulären Webseitenbesuch geboten wird. Einzige Ausnahme ist, wenn ihre Kunden darauf angewiesen sind, auch offline mal auf ihre Webseitendaten zuzugreifen. (z.B. Details zu einer Versicherung im Ausland abrufen, falls keine mobile Verbindung vorhanden ist)
  2. Die App muss den Nutzern einen deutlichen Mehrwert bieten, der attraktiv genug ist, um die Nutzer zu motivieren eine neue App herunterzuladen und im Anschluss regelmäßig zu nutzen. Ein Beispiel hierfür könnte eine App für eine Elektronik-Handelskette sein, mit der man die Produkte im Geschäft scannen kann, anschließend weiterführende Infos am Smartphone angezeigt bekommt und bei offenen Fragen direkt einen Verkäufer zu sich bestellen kann.
  3. Die App sollte ein deutliches Alleinstellungsmerkmal haben. Es macht zum Beispiel keinen Sinn die 300ste Taschenlampen-App zu entwickeln, da es bereits genügend etablierte Anbieter in diesem Markt gibt.
  4. Die App sollte zumindest für die beiden wichtigsten technischen Plattformen Android und iOS entwickelt werden. Weltweit decken diese beiden Betriebssystem 90% aller Smartphones ab.
  5. Die App sollte den Nutzer nicht ärgern, da Sie sonst Gefahr laufen, dass die Nutzer diese App schnell wieder deinstallieren und schlecht bewerten. Für den Nutzer kann es beispielsweise ärgerlich sein, wenn er mehrmals am Tag unaufgefordert Push-Notifications zugesendet bekommt. Zu Ärgernissen kann es auch kommen, falls die App nicht ausreichend getestet wurde und die Nutzer mit Fehlern konfrontiert werden. Dies führt letztendlich zu Deinstallationen, schlechten App-Bewertungen, rückgängigen Downloads und Imageschädigung.